SELBSTBEGRENZUNG

Joanna ColemanInstallative Performance2007 you can runbut you canthide…mein größter feindbin am ende doch immer ich selbst

RAUMHAUS

Raum-Haus Parasitäre – Installation, Mixed Media, Essence, Künstlerhaus, 2015 2,2 x 1,2 x 1m Transmediale Kunst / LV Gruppe Hermanus de Jongh Idea : Léa Manoussakis / Joanna Coleman Team : Bob Erpelding / Margit Busch / Matilde Igual Capdevila „Der Prozess der individuellen Alchemie ist im Begriff eine unmenschliche Geschichte in nichts Geringeres als in menschliche Selbstverwirklichung zu wandeln.“* Das Raum-Haus ist eine Wohneinheit, die in 5 Metern Höhe in der Wand mit Eisenwinkeln verschraubt ist. Begehbar ist sie durch die Strickleiter, die auf dem Foto oben eingezogen ist. Wenn die Strickleiter eingezogen ist kann niemand mehr hinein. Im Raum-Haus befindet sich eine Matratze + ein Fernseher. Es hat eine Lüftung, Abwasserrohre, einen Blumenkasten für Eigenanbau und einen Wäscheständer. Es besteht zu 100% aus Materialien, die die Verwertungsgesellschaft ausgschieden hat und basiert somit auf dem Nullbudget. “the process of individual alchemy is on the point of transmuting an inhuman history into nothing less than humanity’s self-realisation.”* *Traité de savoir-vivre à l’usage des jeunes générations – Raoul Vaneigem, Gallimard 1967 – (14 Preface to the first French paperback edition)

STROM

Mixed Media, 2014 Ein alter Plattenspieler wurde zu einer bewegten Lichtquelle umgebaut.Die Glühbirne zeichnet einen perfekten Kreis, die Geschwindigkeit istvon 33 Rpm auf 45 Rpm variierbar.Teil einer Installation in der Sammlung Lenikus,Ausstellung Standby / der Klasse für Transmediale Kunst.

Das FAHRRAD für fussgänger*innen

Performative InstallationFahrrad-TeileJoanna ColemanMartin Lindermann2012 Das Fahrrad für Fussgänger_inen verschiebt die Grenze zwischen den Verkehrsteilnehmer*innen; ja, wer bin ich denn? Und wo darf ich mich bewegen? Ab wann bin ich eine Kriminelle?

Celias Grosse Reise

Puppenbühne Pappendeckel, Theaterstück 50min. Celia stemmt ihren schnöden Alltag in der Fabrik.
 Tagein, tagaus dasselbe. 
Als jedoch eines Tages ihr Chef mit dem falschen Fuß aufgestanden ist, passiert etwas Unglaubliches. Dabei stößt sie auf eine spannende Fährte und macht eine ungeheuerliche Entdeckung. Begleitet Celia und ihre Freunde auf ihrer Abenteuerreise und helft mit herauszufinden, warum Pierre, der Geigespieler auf einmal keine Lieder mehr kennt, Jaques der Fahrradfahrer sich ein Auto kauft und die sonst so gesprächige Oma Hilde auf einmal den ganzen Tag nur noch vor der Glotze abhängt Joanna Coleman und Martin Lindermann erzählen die Geschichte von CELIAS GROSSER REISE – und schlüpfen dabei in verschiedene Rollen. Dabei werden Stab und Handpuppen verwendet, aber auch der Rahmen des Puppentheaters überschritten – sie spielen auch als reale Personen fiktive Charaktere. Die Puppenbühne ist mit vielen Klapp- und Seilzugmechanismen und einer ausgeklügelten integrierten Licht-Sound- Technikanlage ausgestattet und transformiert sich während dem Stück. Die Geschichte wird farbenfroh mit wunderschönen Bühnebildern und liebevollen selbstkomponierten Liedern erzählt. Von und mit Joanna Coleman & Martin LindermannDauer: 55 Minuten

Outside Eye: Miriam Strasser
Kostüm: Leoni Schenke
Requisite: Joanna Coleman
Ton und Musik: Martin Lindermann, Moritz Morast, Rosalie Keramok

Grafik: Joanna ColemanFotografie: Milena Nowak, Joanna Coleman Website: www.pappendeckel.at
Video Teaser: Shows